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Windmühlenmesser - Großartige Messer mit Tradition

1872 gründete Robert Herder das Unternehmen Herder mit Sitz in Solingen. Noch bis heute gilt der Leitsatz "Gute Messer sind von Hand gefertigt." Bereits im Jahre 1905 versuchte Paul Herder, Sohn des Gründers, den Benelux-Markt zu erobern. Auf der Suche nach einem eigenen Logo, traf er in diesen Ländern auf die in dieser Zeit weit verbreiteten Windmühlen. Er übernahm das Symbol als Marke und war damit sehr erfolgreich. Seit dieser Zeit haben alle Messer des Unternehmens eine eingeprägte Windmühle auf der Messerklinge und werden in höchster Qualität und Funktionalität gefertigt. Noch bis heute wird die Liebe zum Detail sowie eine überaus positive Denkweise zum Handwerk großgeschrieben.

Im Unterschied zu anderen Messern werden die Windmühlenmesser nach dem Prinzip des "Solinger Dünnschliffs" gefertigt und von Hand fein- oder blaugepließtet. Unter dem Pließten ist ein spezieller Feinschliff zu verstehen. Das Pließten ist eine aufwendige Technik des Solinger Schleifhandwerks. Zu diesen Handwerken die bis heute noch Anwendung finden, zählen die Montage der Klinge mit dem Heft und die Endfertigung (Reiden und Ausmachen) sowie das Ausarbeiten und Polieren der Holzgriffen.

Noch bis heute werden die Windmühlenmesser nach handwerklichem Können und mit höchster Sorgfalt hergestellt.

Windmühlenmesser - "Solinger Dünnschliff" - "Kesselscher Walkschliff"

Nicht allein der Stahl sorgt für die Schärfe der Windmühlenmesser - noch wichtiger ist der Schliff der Klinge. Jedes Windmühlenmesser wird seit jeher auf eine ganz besondere Art nach dem Prinzip des "Solinger Dünnschliffes" von Hand geschliffen. Die im "Solinger Dünnschliff" und "Walkschliff" bearbeitete Klingen haben einen stabilen Rücken, gleichzeitig aber eine sehr dünne und scharfe Schneide mit hoher Schnitthaltigkeit. Sie lassen sich mit wenigen Strichen - zwei- bis dreimal - über einen Wetzstab aus Stahl oder Keramik sehr leicht nachschärfen. Als einzige Messermanufactur hat Windmühlenmesser an dieser traditionellen Schliffart festgehalten.

Windmühlenmesser - von Hand "fein - oder blaugepließtet"

Unter "Pließten" versteht man das Feinschleifen der Klinge. Es wird in unterschiedlichen Feinheitsstufen durchgeführt, dem "Feinpließten" und dem "Blaupließten". Diese Arbeitsgänge gehören seit jeher zu den aufwendigsten Techniken des Solinger Schleifhandwerks. Das Blaupließten stellt dabei die höchste Stufe dar. Die Klingen erhalten hierdurch einen feinen blauen oder regenbogenfarbenen Schimmer. 

Windmühlenmesser - das"Reiden" (Griff-Montage)

Hier werden die Klingen mit den Holzgriffen verbunden. Jeder Stift und jede Niete muss genau sitzen, damit später nichts wackeln oder sich lösen kann. Holz ist ein lebender Stoff, daher muss der "Reider", der Fachmann für diese Arbeit,  jede Besonderheit wie Feuchtigkeit oder Maserrichtung beachten.

Windmühlenmesser - das "Ausmachen" (Versäubern und Polieren)

Das "Ausmachen" gibt dem Windmühlenmesser den "letzten Schliff", schließlich muss der Griff am Ende kantenfrei und wie angepasst in der Hand liegen. Das Ausmachen ist eine Arbeit, bei der sowohl der sensible Umgang mit dem Material Holz als auch das präzise Herantasten an die endgültige Form maßgeblich sind.